Vielfalt zeigen,
Bildung erleben

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Datum

Do / 5. Feb
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt einen Mann in einem weißen Hemd und einer gestreiften Krawatte, der direkt in die Kamera blickt. Er stützt sein Kinn auf seine Hand.
Angst vor Vampiren, Scheintod & Kremation

Wie sogar eine adelige Dresdnerin versehentlich lebendig begraben wurde. Warum man Leichen auf dem Frauenkirchfriedhof pfählte und eine im Glasofen in der Friedrichstadt eingeäscherte Londonerin der modernen Leichenverbrennung in Europa zum Durchbruch verhalf. 

Der Autor von 2024/25 neu erschienenen Büchern wie »Mystisches Dresden« oder »Unser allerletzter Weg. Sterben – gestern, heute und morgen« macht uns mit kaum bekannten Details rund ums Sterben vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart vertraut.

  • Mit Dr. Jürgen Helfricht, Medizinhistoriker, Radebeul   
Sa / 14. Feb
17:00
Ausgebucht
KI generiert: Das Bild zeigt ein Porträt eines Mannes aus dem 18. Jahrhundert, der in eleganter Kleidung mit hochgesteckter gepuderter Perücke dargestellt ist. Sein Blick ist seitlich gerichtet, während er einen Pelzkragen trägt.
Francesco Algarotti

Kunstankäufe im Auftrag des sächsischen Königs

Der Venezianer Algarotti übernahm ab 1742 die Bildankäufe für den sächsischen Hof. Auf seinen drei Italienreisen erwarb er eine Reihe von bedeutenden Werken, wie z. B. das »Schokoladenmädchen« von Liotard. Seine Zeit in Dresden beleuchtet eine spannende Facette des sächsischen Hoflebens.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Elbvenezianischen Carnevals statt.

  • Mit Klaus-Werner Haupt (Lesung)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Do / 5. Mär
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt eine Gruppe von Personen, die gemeinsam an einem großen, farbenfrohen Modell eines Fahrzeugs arbeiten. Der Schwerpunkt liegt auf der Teamarbeit, die erforderlich ist, um das Fahrzeug zu bewegen oder anzupassen.
»Unsere Deutschen«

Über ein Ausstellungsprojekt in Ústí nad Labem

Eine Ausstellung in Ústí nad Labem präsentiert seit 2021 die Geschichte der deutschsprachigen Bevölkerung in den böhmischen Ländern und die Entwicklung der deutsch-tschechischen Beziehungen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. 

Über ihre Entstehungsgeschichte und Ziele berichtet einer der Macher dieses Projektes.

  • Mit Dr.Tomáš Okurka, Ústí nad Labem
Mi / 18. Mär
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine Nahaufnahme eines stilisierten, tiefroten Blütenknospenansatzes an einem grünen Stängel. Im Hintergrund sind unscharfe, grüne Blätter zu sehen.
Goethe, Brasilien und die brasilianische Malvengattung Goethea

Goethe war einer der großen Brasilienkenner seiner Zeit. Die einzige Pflanzengattung, die nach Goethe benannt ist, ist die brasilianische Malvengatung Goethea. Goethe schrieb an Nees von Esenbeck im März 1826: »Hiezu füge noch eine Bitte um einige Abdrücke der Goethea, welche ich möchte illuminieren lassen.« 

Gern empfing er in Weimar Brasilianisten und Brasilienreisende wie Martius, Eschwege und Sternberg. Auch Madame Vogel aus Dresden wurde gern in Weimar empfangen, umso mehr, da sich eine berühmte Brasilienreisende in ihrer Begleitung befand.

  • Mit Sylke Schneider (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Do / 19. Mär
19:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine Reihe von Holztheatersitzen mit blauen Polstern, wobei einer der Sitzplätze mit der Nummer 4 gekennzeichnet ist. Die Sitze sind in einer Reihe angeordnet und wirken klassisch und gepflegt.
Jüdisches Leben im deutschen Film nach 1945ein kritischer Überblick

Kleine Filmakademie im Museumskino Ernemann VII B

Die Filmakademie untersucht Darstellungen jüdischen Lebens im deutschen Film nach 1945. Im Rahmen des Einführungsvortrages werden die politischen und ideologischen Kontexte der Entstehungszeit der ausgewählten Filme und die jeweiligen Geschichts-narrative erläutert, und zwar für die unmittelbare Nachkriegszeit (1945-49), für die DDR, die BRD und für die Zeit nach der Wiedervereinigung. 

Dabei geht es weniger um eine einheitliche »jüdische Identität« als um historisch wechselnde Zuschreibungen und Sichtbarkeiten, die jeweils im Spannungsfeld von Erinnerungspolitik, Schuldabwehr, Staatsideologie und gesellschaftlicher Selbstvergewisserung entstanden sind. Die ausgewählten und vorgestellten Filme zeigen jüdische Figuren nicht nur als Individuen, sondern auch als Projektionsflächen der jeweiligen gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus, Verfolgung und Nachgeschichte.

  • Vortrag mit zahlreichen Filmbeispielen von Dr. Karsten Fritz und Markus Jüngling
  • Eintritt 3 €
  • Reservierung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Do / 26. Mär
18:00
KI generiert: Das Bild zeigt ein Porträt eines Mannes mit lockigem, blondem Haar, der nachdenklich dreinschaut und seinen Kopf auf eine Hand stützt. Er trägt einen dunklen Anzug mit weißem, rüschenverziertem Hemd.
Ein Bild von einem MannSchillerporträts in der Kunst

Veranstaltung im Stadtbezirksamt Loschwitz

Obwohl es nicht viele Schillerbildnisse gibt, sind Schillerlocken und Schillerkragen fast schon sprichwörtliche Wendungen. Als ikonisch gelten die Nase von Schiller und seine Denkerstirn. Dies prägt unser Schillerbild bis heute. Dr. Franziska Jenrich-Tran, Leiterin des Leipziger Schillerhauses, und Christian Hofmann vom Schillerhaus Rudolstadt erläutern anhand zahlreicher Abbildungen, wie es dazu kam. Gezeigt werden neben bekannten Schillerdarstellungen auch weniger bekannte. Ergänzt wird der Vortrag mit kunsthistorischen Erklärungen und Deutungen zum Schillerbild.

  • Mit Dr. Franziska Jenrich-Tran (Leipzig) und Christian Hofmann (Rudolstadt)
  • Veranstaltung im Stadtbezirksamt Loschwitz, Grundstraße 3, 01326 Dresden

Eine Veranstaltung des Schiller & Körner in Dresden e. V.

Do / 26. Mär
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt eine Steinskulptur, bei der die Sonne durch einen Spalt zwischen den Steinen scheint. Die Skulptur ist von einem gepflasterten Kreis umgeben, und im Hintergrund sind Bäume zu sehen.
Die Sonnenheiligtümer der Oberlausitz

In der Oberlausitz gibt es geheimnisvolle Orte, die seit Jahrhunderten im Zeichen der Sonne stehen. Die sogenannten Sonnenheiligtümer erzählen die Geschichten uralter Kultstätten, astronomischer Beobachtungen und von der tiefen Verbindung des Menschen mit der Natur. Im Jahr 2008 gründete sich in der Sternwarte Sohland die Fachgruppe Archäoastronomie, die sich seitdem ganz der Erforschung des Phänomens widmet.

  • Mit Ralf Herold, Sohland/Spree
Mi / 15. Apr
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein klassisches Porträt eines jungen Mannes mit ernstem Ausdruck und leicht abgewandtem Blick. Er trägt elegante, historische Kleidung inklusive eines weißen Halstuchs.
»Das Heulen der Füchse und Wölfe«

Caspar David Friedrich und Heinrich von Kleist

Der Maler Caspar David Friedrich und der Schriftsteller Heinrich von Kleist lebten in Dresden nur wenige hundert Meter voneinander entfernt. Sie kannten und schätzten sich; Kleist hat Friedrich mehrfach öffentlich verteidigt. Der renommierte Kleist-Forscher Hans-Jochen Marquardt spürt der Beziehung der beiden Genies nach.

  • Mit PD Dr. Hans-Jochen Marquardt (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Mi / 22. Apr
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine lächelnde Person mit Brille, die von grünen Blättern und rosa Blüten umgeben ist. Die Person trägt einen schwarzen Schal und einen orangefarbenen Akzent, was einen Kontrast zur natürlichen Umgebung bildet.
»Ein romantischer Wirrwarr«

Katrin Rönnebeck ‚erOpert‘ Offenbachs »Hoffmanns Erzählungen«

»Hoffmanns Erzählungen« gehört zu den faszinierendsten Rätseln der Operngeschichte. Der Komponist Jacques Offenbachs verstarb noch vor der Uraufführung und hinterließ ein vielgestaltiges Opernfragment. In dem Werk mischen sich groteske und unheimliche Elemente aus den Novellen E. T. A. Hoffmanns mit der Biographie des Dichters zu einer bizarren Traumwelt. Merkwürdig wechseln die Figuren ihre Identitäten, verfolgen dämonische Gegenspieler unerbittlich alle Liebesversuche und zerrinnen gerade entstandene Lebensmöglichkeiten unversehens zu Nichts – schnell kann man zwischen Dichtung und Wahrheit, zwischen Fiktion und Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden. Dazu die herrliche Musik Offenbachs, die permanent zwischen Operette und großer Oper schwankt und zum genauen Hinhören einlädt. 

  • Mit Katrin Rönnebeck (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Mi / 6. Mai
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt das Cover des Buches "Der Turm" von Uwe Tellkamp aus dem Suhrkamp Verlag. Es ist mit einem dekorativen schwarzen Eisenornament gestaltet.
Opernbesuche in der Literatur

Carl Maria von Webers »Freischütz« im Roman

Opernhäuser sind seit mehr als 200 Jahren in Romanen und Novellen oft und variationsreich bespielte Handlungsorte. Der Vortrag stellt das Opernhaus als literarischen Topos vor und konzentriert sich dann – anlässlich des 200. Todesjahres Carl Maria von Webers – vor allem auf zwei Romane, in denen Aufführungen des »Freischütz« mit sehr unterschiedlichen Akzentsetzungen geschildert werden: auf Wolfgang Schlüters »Anmut und Gnade« (2007) und auf Uwe Tellkamps Dresden-Roman »Der Turm. Geschichte aus einem versunkenen Land« (2008).

  • Mit Dr. Ariane Ludwig (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

In Kooperation mit der Goethe-Gesellschaft Dresden e. V.

Sa / 16. Mai
17:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine ältere Frau mit einem freundlichen Ausdruck in einem rosa Blazer vor einem unscharfen Hintergrund. Der Hauptinhalt ist das Portrait der Frau.
Erfahrung des Abgründigen

Annette von Droste-Hülshoff

Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff zeigt in ihren Werken eine tiefe Auseinandersetzung mit dunklen, existenziellen Themen. Sie thematisiert Leid und Vergänglichkeit und zeigt eine Spannung zwischen der Schönheit der Welt und einer inneren Zerrissenheit. Die bekannte Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz widmet sich der Dichterin und ihrem Werk.

  • Mit Prof. Dr. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Do / 28. Mai
18:00
Oskar Rassau, Adolf Schwarz & Martin Pietzsch, Schiller-Körner-Denkmal, 1912. (Detail)
»Schreibe mir bald wieder«

Das Goethe- und Schiller-Archiv Weimar erwarb Briefe von Schiller und Körner

2024 gelang dem Weimarer Archiv ein spektakulärer Ankauf. Über das Auktionshaus Stargadt in Berlin wurden Briefe von Friedrich Schiller und Christian Gottfried Körner zum Kauf angeboten. Mit Unterstützung der Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs konnte die Klassik Stiftung Weimar sieben Briefe von Schiller und fünf Briefe von Körner aus dem Zeitraum von Juli 1787 bis August 1797 erwerben. Die kostbaren Originalhandschriften bereichern den Nachlass Friedrich Schillers, der zu den Kernbeständen des Weimarer Archivs gehört. 

Dr. Silke Henke wird diesen Nachlass und besonders die neu erworbenen Briefe in ihrem Vortrag in Wort und Bild vorstellen.

  • Mit Dr. Silke Henke (Jena / Weimar)
  • Veranstaltung im Stadtbezirksamt Loschwitz, Grundstraße 3, 01326 Dresden